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Astrologie lebensnah
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Geboren unter einem dunklen Mond, hingezogen zu allem Okkulten und
Magischen, wohnen zwei Seelen in meiner Brust. Von Todessehnsucht
begleitet klammere ich mich an mein Leben. Schon tausend Tode
gestorben bin ich immer wieder auferstanden wie Phönix aus der
Asche. Geführt von meiner starken Intuition tappe ich oftmals im
Dunklen. Ich habe noch nicht gelernt mich abzugrenzen, weil meine
Grenzen so verschwommen sind, selbst die Berührung mit einer fremden
Aura kann mir Schmerzen verursachen. Gepeinigt von Albträumen und
Vorsehungen bin ich erschüttert über die Ahnungslosigkeit so mancher
Menschen. Ich bewundere die Erdhaftigkeit anderer, möchte aber nicht
in deren seichten Gewässern herumdümpeln (AC Skorpion).
Reich an Fantasie bin ich ein großes Kind mit noch größeren Träumen.
Ich fühle mich oft unverstanden, als hätte die Ironie des Schicksals
mich auf dem falschen Planeten abgesetzt, aber Zufälle gibt es auch
für mich nicht. Trotzdem empfinde ich mein Leben manchmal als sehr
hart ( Saturn im ersten Haus). Große Liebe empfinde ich zur Natur,
den Kindern und Tieren (Venus im Krebs). Geboren um anderen zu
helfen, bin ich selbst oft so hilflos.
Trotz aller Mühsal ist es ein schönes Leben, reich an Empfindungen
und tiefen Erkenntnissen, die ich mit anderen teilen möchte. Ich
male Aquarelle und schreibe Kindermärchen (Zwillingsmerkur im Trigon
zu Neptun), aber es fehlt mir an Energie damit an die Öffentlichkeit
zu gehen. So warte ich ab und ziehe mich zurück wie Van Gogh, dem
seine Stunde auch erst nach dem Tod geschlagen hat.
Gruber Christine, 44 Jahre alt, Hobbyastrologin und
Volksschullehrerin