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Radix

Sonne / Mond Konjunktion im 8. Haus Krebs mit Neptuntrigon



Geboren unter einem dunklen Mond, hingezogen zu allem Okkulten und Magischen, wohnen zwei Seelen in meiner Brust. Von Todessehnsucht begleitet klammere ich mich an mein Leben. Schon tausend Tode gestorben bin ich immer wieder auferstanden wie Phönix aus der Asche. Geführt von meiner starken Intuition tappe ich oftmals im Dunklen. Ich habe noch nicht gelernt mich abzugrenzen, weil meine Grenzen so verschwommen sind, selbst die Berührung mit einer fremden Aura kann mir Schmerzen verursachen. Gepeinigt von Albträumen und Vorsehungen bin ich erschüttert über die Ahnungslosigkeit so mancher Menschen. Ich bewundere die Erdhaftigkeit anderer, möchte aber nicht in deren seichten Gewässern herumdümpeln (AC Skorpion).

Reich an Fantasie bin ich ein großes Kind mit noch größeren Träumen. Ich fühle mich oft unverstanden, als hätte die Ironie des Schicksals mich auf dem falschen Planeten abgesetzt, aber Zufälle gibt es auch für mich nicht. Trotzdem empfinde ich mein Leben manchmal als sehr hart ( Saturn im ersten Haus). Große Liebe empfinde ich zur Natur, den Kindern und Tieren (Venus im Krebs). Geboren um anderen zu helfen, bin ich selbst oft so hilflos.

Trotz aller Mühsal ist es ein schönes Leben, reich an Empfindungen und tiefen Erkenntnissen, die ich mit anderen teilen möchte. Ich male Aquarelle und schreibe Kindermärchen (Zwillingsmerkur im Trigon zu Neptun), aber es fehlt mir an Energie damit an die Öffentlichkeit zu gehen. So warte ich ab und ziehe mich zurück wie Van Gogh, dem seine Stunde auch erst nach dem Tod geschlagen hat.

Gruber Christine, 44 Jahre alt, Hobbyastrologin und Volksschullehrerin