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Astrologie lebensnah
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und das Ganze in Trigonen und Sextilen zu Pluto und Neptun sowie in
Konjunktionen zu Mars, Saturn, Merkur und Jupiter!
Wenn ich das nur schon lese, kriege ich Kopfschmerzen!
Also beginne ich bei der Sonne-Mond-Opposition: Es hat Jahre
gedauert, bis ich mit diesem Aspekt einigermassen umgehen konnte, d.
h. bis ich nicht mehr vom einen Extrem ins andere fiel. Wenn ich
mich mit meiner Steinbock-Sonne identifizierte, fühlte ich mich
stark und unangreifbar. Alles war möglich (Sonne Konjunktion
Jupiter), nichts konnte mich erschüttern. Identifizierte ich mich
mit meinem Krebs-Mond, war ich sehr verletzlich, sensibel, sofort
beleidigt und schnell wütend (Mond Konjunktion Mars).
Fühlte ich mich optimistisch (Sonne Konjunktion Jupiter) und stark
(Sonne Trigon Pluto), dauerte es nicht lange, bis sich Saturn
meldete (Sonne Konjunktion Saturn) und meine Euphorie wieder
dämpfte. Das war dann jeweils der Zeitpunkt, wo ich wieder auf
meinen Mond zurückgriff und selbstmitleidig und deprimiert wurde
(Mond in Haus 10). Die Sicht war mir dann jeweils auch vernebelt
(Mond Trigon Neptun). Hatte ich genug von dem ganzen Theater, besann
ich mich auf das Stehauf-Männchen in mir (Mond Sextil Pluto) und
machte mich auf den Weg zur Sonne, bis mir entweder wieder Neptun
(Sonne Sextil Neptun) die Sicht vernebelte oder Saturn mir Grenzen
setzte. Und das ganze Spiel begann von Neuem – ein Teufelskreis!
Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass nichts so heiss gegessen
wird, wie es gekocht wird. Ich habe gelernt, Saturn als Grenzwächter
zu akzeptieren. Wenn er sich meldet, weiss ich, dass ich mir
überlegen muss, was für mich machbar ist. So falle ich nicht mehr in
die Extreme früherer Jahre, wo ich jeweils hin- und hergeworfen
wurde und nicht wusste, wie mir geschah. Wenn es trotzdem wieder
einmal geschieht, weiss ich, was mir widerfährt, und ich kann
Erkenntnisse daraus ziehen.
Fazit: Jeder Aspekt ist (er-)lösbar, wenn man Grenzen akzeptiert und
bereit ist, mit dem Fluss des Horoskops (des Lebens) zu gehen.
Frau, 40-50