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In den schlimmsten Kriegswirren, die viele tausend Tote und
zerbombte Städte produzierten, kam ein kleines Kind zur Welt und
zeigte damit, dass der Zyklus von Sterben und Leben immer
weitergeht.
Um die Wiege des kleinen Mädchens standen zwei Sternenkinder Schütze
aus dem Hause Jupiter und Steinbock aus dem Hause Saturn. Sie waren
erfahrene Sternenkinder, die schon viele Erdenbürger ein Leben lang
begleitet hatten und sie hatten die Aufgabe bekommen, diesem
Menschenkind bei seiner Entwicklung zur Seite zu stehen.
Und dann standen da noch 8 Planetenkinder mit Namen Merkur, Venus,
Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, sowie die beiden
Lichtgestalten Schütze-Sonne und Krebs-Mond um diese Wiege und
schauten alle auf das neugeborene Kind.
Draußen vor dem Fenster tobte der Krieg und brachte unendliches Leid
über viele Menschen und hier in der Stube schickte sich ein Kind an,
seinen eigenen Lebensweg anzutreten.
Es gab keinen genauen Wegweiser, wie dieser Lebensweg auszusehen
hatte und es konnte einem Angst werden, wenn man an die
Zerbrechlichkeit dieses Menschenkindes dachte und an die
Gräueltaten, die gerade bei seiner Geburt in der Welt geschahen.
Das Neugeborene blickte aber voller Zuversicht in die Welt, denn es
verspürte wie eine ferne Ahnung, dass es sich seine Begleiter, seine
Planeten und seine Sternenkinder genau zu diesem Zeitpunkt und an
diesem Orte ausgesucht hatte, damit es mit deren Hilfe seine
Aufgaben in seinem Leben bewältigen konnte.
Es spürte die Kraft seiner Schütze-Sonne, die ihm einflüsterte,
„suche das Gute im Menschen und erzähle ihnen von der Weite des
Universums".
Dann erblickte es die verantwortungsvolle Miene von seinem
Sternenkind Steinbock (AC), welches ein guter Schüler seines
Lehrmeisters Saturn war und dieses gab ihm den Rat, den Menschen
nicht sofort die Verletzlichkeit der eigenen Seele zu zeigen.
Und es fühlte die vereinzelten Strahlen der heimeligen Wärme des
Krebs-Mondes. Liebevolle Wärme, die trotz einer dicken
Saturn-Schutzmauer in Hülle und Fülle da war. (Mond Konjunktion
Saturn).
Aber auch die Planetenkinder Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn,
Uranus, Neptun und sogar Pluto hielten für das Neugeborene Geschenke
in Form von Anlagen, Fähigkeiten und Ratschlägen bereit.
Natürlich drängten sich manche in den Vordergrund und andere
Planetenkinder blieben bescheiden im Hintergrund. Manche kamen
gemeinsam Hand in Hand und andere wollten sich gar nicht vertragen
und nichts von dem anderen wissen.
Aber alle wollten ihre individuellen planeten-typischen Geschenke
dem Menschenkind mit auf den Weg geben.
Am Kopf des Bettchens des Neugeborenen standen die Lichtgestalten
Sonne und Mond und wussten, das es unter anderem auch ihre Aufgabe
sein würde, mit Tat (Sonne) und Gefühl (Mond) dieses Treiben der
Planetenkinder so einzubinden, dass das Menschenkind die
Lebensaufgabe, die seine Seele für ihn gewählt hatte, auch
bewältigen und an den einzelnen Aufgaben wachsen konnte.
Dies war keine leichte Aufgabe, denn so manche Gabe der einzelnen
Planetenkinder war in Verbindung mit anderen planetarischen
Eigenheiten erfahrungsgemäß eher hinderlich als fördernd, ja sogar
manchmal sehr schwer zu durchleben.
Deshalb war es gut, dass auch einige Gaben der Planetenkinder sich
ergänzten und dadurch noch mehr Ausdruckskraft bekamen und somit
einiges relativierten.
Schauen wir uns diese Gaben einmal an.
Die Schütze-Sonne, die ihrem Schützling von der Unendlichkeit des
Universums erzählen will, hatte sich mit dem Planetenkind Mars eng
verbunden (Sonne Konjunktion Mars) und damit wurde dem Neugeborenen
die Anlage zu einer dynamischen und aktiven Persönlichkeit in die
Wiege gelegt. Hierbei unterstützte sie Pluto nach Kräften (Sonne
Trigon Pluto). Wobei man bei Pluto niemals ohne Hürden die Früchte
ernten kann, und deshalb war dem Kind zum Wachstum an sich selbst,
ein sehr dominanter und machtvoller Vater als Aufgabe gestellt
worden.
Da Mars und Pluto dem Menschenkind (Mars Trigon Pluto) ein
gewaltiges positives Energiepotential zur Verfügung stellten, war es
besonders wichtig, dass von dieser Energie auch andere profitieren
können, z.B. Schwächere, die weniger Energie zur Verfügung hatten
und deshalb verband sich Mars mit Neptun (Mars Sextil Neptun). Bei
dieser Kombination konnte man davon ausgehen, dass das Menschenkind
mit sanfter Beeinflussung und geschickter Durchsetzung ein
Fürsprecher für andere werden würde.
Damit die geplanten Ziele sich auch verwirklichen können, sorgte
Mars mit einer tiefen Sehnsucht nach (Mars Quinkunx Saturn) einer
gewissen Zielstrebigkeit im Erwachsenenalter, auch wenn durch diese
Kombination so manche Spontaneität in der Kindheit auf der Strecke
bleiben würde.
Die Schütze-Sonne, als erfahrenes Sternenkind wusste, das die
Vielschichtigkeit des Universums nicht ohne Anbindung an den
„silbernen Faden" der Vorahnungen und der hellsichtigen Fähigkeiten
zu bewerkstelligen wäre, deshalb holte sich die Sonne auch noch
Neptun ins Boot (Sonne Sextil Neptun) und legte damit in dem kleinen
Menschlein den Grundstein für Sensibilität und Empfänglichkeit für
das Übersinnliche.
Phantasie für das Übersinnliche und die Vorstellungen für eine
bessere Welt, waren auch in dem „Geschenk" von Merkur und Neptun
(Merkur Quadrat Neptun). Da allerdings jede Sache eine Sonnen- und
eine Schattenseite hat, lag auch die Tendenz zur Täuschung und die
Gefahr des Verschwimmens von Realität und Phantasie in den Gaben.
Man musste dem Menschenkind die Freiheit lassen, wie es diese
Anlagen leben würde.
Merkur, der Denker und Sprachgewandte wusste um den Segen, aber auch
um die Schwierigkeiten einer farbigen Phantasie und deshalb kamen
ihm Mars und Jupiter zu Hilfe. Mars unterstützte Merkur bei der Gabe
der sprachlichen guten Durchsetzung und half, den Samen für
planmässiges Vorgehen, wenn nötig auch mit hitzigen Diskussionen in
das Menschlein zu säen. (Merkur Halbsextil Mars).
Merkur war für diese Unterstützung dankbar, denn mit Jupiter kam er
weniger zurecht. Dieser war mit seinem grosszügigen Denken und
seinen Übertreibungen bekannt und spielte Merkur damit so manchen
Streich. (Merkur Quadrat Jupiter).
Auch wenn Merkur versuchte dagegen zu steuern, für Jupiter, der die
Unterstützung von Pluto (Jupiter Halbquadrat Pluto) hatte, war
nichts gross genug und oft überschätzte er damit die Kräfte des
Menschenkindes für das er an diesem Platz die Verantwortung trug.
Einige Schwierigkeiten bereitet der Schütze-Sonne auch das
exzentrische Planetenkind Uranus (Sonne Opposition Uranus)
Mit diesem widerspenstigen Antreiber, der alles sofort tun wollte,
was ihm durch den Kopf ging und nach Macht und Anerkennung strebt,
lag sie im ständigen Streit. Sie wusste, hier waren Unstetigkeit und
Schwierigkeiten vorprogrammiert. Und da Uranus auch noch auf die
harmonischen Kräfte von Pluto (Uranus Sextil Pluto) zurückgreifen
konnte, würden sie das Menschenkind mit enormer Energie in
ungewollte Auseinandersetzungen treiben und viele, mühsam
erarbeiteten Dinge würden wieder über Bord geworfen werden, weil man
nach noch „etwas Grösserem" auf der Suche war.
Halbherzig werden zwar die beiden Planetenkinder Uranus und Pluto in
ihrem oft unüberlegtem Treiben von Saturn in ihre Schranken gewiesen
(Saturn Halbsextil Uranus und Halbsextil Pluto), aber es werden sich
viele Gegensätze auftun, und das Menschenkind wird in seinem Handeln
hin und her gerissen werden. Es werden Tradition und Fortschritt
gegeneinander abgewogen werden und oft wird ein Schwanken zwischen
Traum und Wirklichkeit, zwischen Selbstdisziplin und Realitätsflucht
das Leben bestimmen. (Saturn Quadrat Neptun).
Das stimmt die Schütze-Sonne schon bedenklich, spürt sie doch eine
gewisse Sehnsucht nach einer perfekten Lebensgestaltung und nach
„Stehen im Mittelpunkt", auch wenn man sich erst durch
Autoritätskonflikte durcharbeiten müsste. (Sonne Qunikunx Saturn).
Ja, bis jetzt hat sich fast alles um die Sonne gedreht, um die
tatkräftige Lebensgestaltung.
Was ist aber mit dem Mond, dem Gefühl des Menschenkindes?
Die Sonne verspürt den Hauch des Gefühls vom Mond in einer gewisse
Sehnsucht nach Aktion und gleichzeitig nach Ruhe vor dem Trubel
(Sonne Qunikunx Mond), aber sonst sieht sie den Mond eher im
Hintergrund.
Der Krebs-Mond des Kindes ist sehr verletzlich und hat es deshalb
ganz gerne, wenn das Planetenkind Saturn und das Sternenkind
Steinbock AC eine gewisse Schutzmauer um seine Gefühle bilden. (Mond
Konjunktion Saturn)
Da der Mond die enge Verbindung mit dem gestrengen Lehrmeisters
Saturn eingegangen ist, weiss er, dass das Menschenkind es sehr
schnell lernen wird (schon die Unbeschwertheit und Spontaneität der
Kindheit wird diesem Lernziel geopfert werden ) sich diszipliniert
zu verhalten und Verantwortung zu tragen, aber es wird sich schwer
tun, seine echten Gefühle zu erleben und sich ihnen anzuvertrauen.
Der Krebs-Mond ahnt, das dies eine der wichtigsten Aufgaben für das
Menschenkind sein wird und das der Lernprozess ein ganzes Leben lang
andauern wird.
Das Kind wird erst versuchen, den Wert seiner Gefühle (Mond
Halbsextil Pluto), in Leistungen zu messen und oft wird es sich in
der Opferrolle (Mond Quinkunx Mars) wieder finden und von
Schuldgefühlen nur so geschüttelt werden. (Mond Quadrat Neptun).
Und weil der Mond dies schon weiss, nimmt er Uranus an die Hand
(Mond Halbsextil Uranus) und schenkt damit dem kleinen Menschlein
den Drang nach persönlicher Freiheit und Unabhängigkeit, damit es in
den strengen Strukturen der „Saturngefühle" nicht verknöchert und es
durch Gedankenblitze und Visionen die Weite des Universums spüren
kann.
Wo ist das Planetenkind Venus? Was steuert sie zum Lebensweg bei?
Sie legt dem Menschlein eine starke erotische Anziehungskraft in die
Wiege (Venus Halbquadrat Mars) und flüstert ihm ein, an das Gute im
Menschen zu glauben (Venus Trigon Jupiter).
Und sie hofft ganz fest, dass das Kind diese erotische
Anziehungskraft und die erfüllende Liebe trotz den gefühlsmässig
strengen Regeln des Saturns so leben kann, dass es glücklich wird.
Und jetzt, das Menschenkind ist mit all den Gaben ausgestattet, die
seine Seele sich für dieses Leben gewünscht hatte, ist es ihm
überlassen, wie es diese Gaben anwendet und wie positiv und
erfolgreich es diesen Lebensweg beschreiten wird.
Alle Planetenkinder wünschen ihm viel Kraft, Zuversicht und eine
glückliche Hand für seine Lebensaufgaben.
Jutta