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Transite

Transit-Neptun in Konjunktion zu Radix-Merkur



Lachen können - nur weil ich Astrologin bin....

In meinem Geburtsbild ist Neptun Herrscher des 3.Hauses, und dies bedeutet, dass ich mich sehr schlecht orientieren kann.

Als Neptun als Transit auf den rückläufigen Radix-Merkur kam, dachte ich mir: Nun wird es wirklich sehr schlecht für mich im Verkehr. Ich habe grundsätzlich schon Orientierungsschwierigkeiten, und nun noch dies zusätzlich. Also: extra aufpassen!

Obwohl ich viel aufmerksamer als sonst war, geschah es natürlich gerade in dieser Periode, dass ich zu spät oder zu früh irgendwo ankam, weil ich falsch gefahren war und den Weg verloren hatte. Ich kaufte mir aber auch viele esotherische Bücher, und stets wenn ich zu lesen anfing, ging das Telefon oder es stand jemand an der Tür usw. Und - glaube es oder nicht - gerade jetzt, da ich dies schreibe, läutet das Telefon!

Also - da hatte ich während dieses Transites einmal abends ein Meeting in einer anderen Stadt ungefähr 55 km entfernt von meinem Wohnort. Schon viele Male war ich diese Route mit meinem Auto gefahren, und es gelang mir gut, zur Zeit dort zu sein. Ich war sehr stolz und dachte: "Neptun, heute Abend kriegst du mich nicht!!" Wir haben einige Stunden über Augenblicksastrologie geredet, und dann, ca 22.30 Uhr fuhr ich wieder nach Hause. Ich träumte (Neptun) unterwegs (Merkur) noch ein bisschen über alles, was wir besprochen hatten. Leider träumte ich nicht ein bisschen, sondern zu viel und ..... bemerkte zu spät, dass die richtige Abzweigung schon hinter mir lag. Ich überlegte und dachte: "Dann nehme ich die nächste Abzweigung, und alles ist in Ordnung."

Es war ganz dunkel und inzwischen 23.15 Uhr. Oh, da war die nächste Abzweigung, und ohne nachzudenken, lenkte ich nach rechts. Nur wenige Minuten später wusste ich schon, dass diese Abbiegung Probleme geben würde, da sie nur zu einem Dorf führte. Das ganze Umfeld war mir völlig unbekannt, der Weg wurde immer schmaler, kein Mensch, kein Haus, kein Auto war zu sehen, und schon gar keine Verkehrslichter. Es war da draussen dunkel, und es war da drinnen dunkel - nach 10 Minuten wusste ich überhaupt nicht mehr, wo ich war - kein Dorf, keine Stadt, keine Kreuzungen, keine Verkehrsschilder, nichts! Nur das Dunkel und ich. Ich dachte wirklich, ich wäre allein auf der Welt - es gab nur viele Kanäle, viel Wasser - ich fuhr in einen Polder. Aber welchen?

Da schimpfte ich ziemlich auf Neptun und Merkur und dann .... da sah ich (noch weit entfernt) Gott sei dank ein Schild aufleuchten. Es war fluoreszierend gelb. Inzwischen war es schon sehr spät, ich fühlte mich unwohl und mochte eher schreien als lachen. Warum denn wieder ich??

Aber: dort gab es endlich ein Schild. Nach einer Weile konnte ich lesen, was darauf stand. Das Schild war ganz gross mit grossen Buchstaben. Als ich sah, was darauf stand, konnte ich meinen Augen nicht glauben; ich bremste. Das konnte nicht wahr sein!!! Eine verlorene Astrologin zwischen den Kanälen in einem Polder, und dann eine Begegnung mit einem Schild, auf dem geschrieben stand: "Kommunikation - weg gehemmt"!

Da stand ich und konnte nicht anders als das Schild angucken - minutenlang. Und dann? Ich glaube, ich habe noch nie so gelacht, ganz laut und ganz lang!!!

Dann stieg ich wieder ein und dachte: "Das glaubt ja niemand - nur vielleicht Astrologen." Und dann: "Schade, dass ich keinen Fotoapparat habe, um das zu fotografieren." Aber das hat man natürlich nicht im Wagen mit Transit-Neptun in Konjunktion zum Merkur.

Christine, Altersgruppe 50-60, Psychologische und Klassische Astrologie, Placidus-Häuser