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Mond in Waage im zwölften Haus im Quadrat zu Saturn



(Saturn im dritten Haus im Zeichen Steinbock, Pluto im zehnten Haus)

Die disharmonische Aspektierung Mond im Quadrat zu Saturn wirkte sich als Kind sehr negativ auf meine Beziehung zu meiner Mutter aus. Meine Mutter lehnte mich von ihrer Schwangerschaft bis heute ab. Immer wieder sagte sie mir, daß sie mich nie wollte, und so verhielt sie sich mir gegenüber immer sehr kalt und gefühllos. Sie versuchte mich immer unter ihren fünf Kindern abzusondern, indem sie auch meine Geschwister gegen mich auflehnte. Ich erhielt mehr Prügel als Liebe und fühlte mich oft als sehr minderwertig. Manchmal sprach sie wochenlang kein Wort mit mir, was mich damals als 10- l2jährige oft zur Verzweiflung brachte. Ich sehnte mich nach einem Zeichen und wenn es nur ein Blick war, der mir bestätigte, daß ich für sie noch existiere, wenn auch nur im negativen Sinn.

Manchmal spürte ich ihren abgrundtiefen Haß mir gegenüber. Meine Kindheit empfand ich als sehr frustierend, und ich weinte oft. Im nachhinein wundere ich mich, daß ich mich in dieser schwierigen Zeit, die ich bewußt von meinem fünften bis neunzehnten Lebensjahr am intensivsten erlebte, nicht umbrachte. Doch irgend etwas gab mir wieder Kraft, und ich fühlte, daß ich als Erwachsener einen sehr liebevollen Partner haben würde. Was auch so eintraf.

Auch Pluto im zehnten Haus machte sich oft stark bemerkbar, indem ich meine Mutter oft als einen Dämon empfand. Es gab Zeiten, da zitterten mir vor Angst die Knie und ich bekam fast keine Luft mehr, solche Angst überfiel mich, wenn mich meine Mutter nur ansprach. Sie war unheimlich dominierend und keiner in der Familie hatte auch nur eine Chance, gegen sie ein Wort des Widerstand zu erheben. Nur sie hatte die Macht, Entscheidungen betreffend der Erziehung ihrer Kinder oder wichtige Entscheidungen in der Familie zu treffen. Mein Vater war selten zu Hause, da er manchmal mehrere Jobs gleichzeitig hatte, um die Familie durchzubringen. Hatte er jedoch mal nicht so viel Arbeit, so flüchtete er sich lieber in Kneipen, als mit uns und unserer Mutter den Abend zu verbringen.

Manchmal verspürte ich den intensiven Wunsch, mich an meine Mutter lehnen zu können oder von ihr in die Arme genommen zu werden, doch fehlten solche Gefühlsäußerungen gänzlich.

Noch heute als fast 40-jährige habe ich oft Probleme, meine Gefühle frei zeigen zu können.

Auch habe ich mich bewußt entschieden, erst mit 30 Jahren ein Kind in die Welt zu setzen, damit ich nicht die gleichen Fehler mache wie meine Mutter. Ich mußte mich erst mit meiner Beziehung zu meiner Mutter und meiner Kindheit einigermaßen auseinandersetzen. Meinem Kind gab ich von Anfang an sehr viel Liebe und Zuwendung, was sich in der Entwicklung meines Kindes bis jetzt als sehr positiv erwies.

Mein Kind verfügt über eine gestärkte Persönlichkeit und ist sich meiner Liebe immer sicher.

Meine Mutter sah ich vor sieben Jahren das letzte Mal. Ich habe von meiner Seite her den Kontakt total abgebrochen.

Ich weiß jedoch, daß ich mich mit ihr und ihrem Verhalten mir gegenüber irgendwann mal ganz auseinandersetzen muß, doch besteht immer noch eine gewisse Angst ihr gegenüber. Da ich an Karma und Wiedergeburt glaube, werde ich dies irgendwann mal in Angriff nehmen müssen, wenn ich in meinem nächsten Leben nicht wieder damit konfrontiert werden will.

Aber es ist schwierig und sehr wird sehr hart für mich werden. Ich hoffe, ich habe die Kraft dazu.

Alexandra, ca.40