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Radix

Venus Quadrat Pluto am IC



(Entspannung durch ein Trigon von der Sonne)

Da sich Pluto am IC befindet, was ja auch die Wurzeln, der Ursprung sind, muß ich vor meine Geburt zurückgehen, um zu meinen Eltern zu kommen. Man findet ja in einigen Büchern mit Pluto am IC "die Leiche im Keller". So genau war es nicht, aber ohne Todesfälle wäre der Weg für meine Seele nicht frei gewesen.

Der Beginn meiner Seele in dieses Leben wird vorbereitet. Zuerst zu meiner Mutter. Sie wurde als uneheliches Kind geboren. Der Vater wollte von einer Nachkommenschaft nichts wissen, auch nichts von einer Frau. Er färbte sich sogar die Haare (war Friseur), damit man ja nicht einen Zusammenhang zu diesem Kind herstellen konnte.

So begann die Kindheit meiner Mutter schon unter schwierigen Umständen, es sollte aber so weitergehen. Sie wurde schon bald Waise, da Ihre Mutter mit 33 Jahren an Leukämie starb und sie einige kurze schöne Jahre bei den Großeltern verbrachte. Als sie 14 Jahre alt war, verstarben auch diese. Nun beenden wir mal diese Geschichte. Der Vater ließ nie was von sich hören, trotz dieser schwierigen Situationen.

Jetzt zu der Geschichte meines Vaters. Diese Vorgeschichte ist wichtig, um auf meine Konstellation zu kommen: Pluto am IC. Mein Vater war ein junger hübscher lebenslustiger Mann. Er lernte eine ältere gut situierte hübsche Frau kennen. Sie heirateten und bekamen kurz darauf ein hübsches, aber sehr ernstes Mädchen. Sie war als Kind schon sehr weise und hatte tiefe blaue Augen, wo aber die Unbeschwertheit eines Kindes fehlte.

Sie lebten in einem großen Haus. In dieser Familie gab es auch noch den Bruder der Frau. Er lebte im Erdgeschoß und hatte dort einen Friseurladen. Er war ein eingefleischter Junggeselle und liebte Frauen, aber eher das Vergnügen als die Verantwortung mit ihnen.

Es vergingen schöne glückliche Jahre, plötzlich wurde das Mädchen mit Namen Eva Maria Anna sehr krank, sie hatte Gehirnhautentzündung. Es gab keine Rettung mehr, sie verabschiedete sich von dieser Welt. Ihre Mutter verlor das Liebste, und sie beschloß, in die Welt zu ihrer Tochter zu gehen Der Mann und Vater des Mädchens fand die Mutter am Dachboden, er konnte sie nur mehr tot bergen.

Er brauchte einige Zeit, um dies zu verarbeiten, aber er beschloß weiterzuleben. Auch für seinen Schwager, den "etwas" vergnügungssüchtigen Friseur, brach ein Stück von seiner Welt zusammen.

Jedenfalls lebten die zwei Herren jetzt sehr einsam in diesem großen Haus, auch für den Friseur wurden auf einmal andere Werte sichtbar, eine große innere Wandlung begann.



AUF EINMAL BESANN ER SICH; ER HATTE JA EINE TOCHTER!



JETZT BEGINNT DER GEMEINSAME WEG MEINER ELTERN

Man suchte die verlorene Tochter und fand sie. Sie war inzwischen eine hübsche junge Dame geworden. Sie hatte Glück mit Ihrem Arbeitsplatz, war in einer höheren Schule mit Internat Köchin geworden, hatte dort einen Wohnbereich, und die Kollegen waren wie eine Familie.

Meine Mutter verzieh Ihrem Vater, und sie kümmerte sich in der Freizeit um die beiden Herren. Wo eine weibliche Fürsorge doch auch Wärme in dieses Haus brachte, wo eigentlich sehr viel Leid geschehen war.

Mein Vater verliebte sich in dieses Mädchen, und sie heirateten Zum großen Glück fehlte wieder ein kleines Mädchen, auch dies ließ nicht allzu lange auf sich warten.



JETZT TRETE ICH INS LEBEN!

Der Anfang, so die ersten 10 Tage, waren wundervoll, ich war ja dieses Wunschkind, was das Leben wieder erfüllte. Aber mit dem Pluto am IC und auch das Venus Quadrat aus dem Stier, da kommt doch gleich eine Prüfung.

Meine Mutter wurde plötzlich sehr schwer krank und es ging retour ins Krankenhaus, und man nahm mich Ihr weg, jedenfalls sollte ich so geschrien haben, daß ich einen Nabelbruch bekam.

Meine Mutter kämpfte 10 Tage um Leben und Tod. Die Ärzte hatten große Bedenken, sie durchzubringen. Der ganze Ort war schockiert, da man ja die alte Geschichte noch in Erinnerung hatte.

Sie erzählte mir später von Ihrer Nahtoderfahrung. Sie hatte auch das Erlebnis mit dem Tunnel und dem Licht. Im Licht erschien ihr Maria und sagte Ihr, sie müsse retour gehen, da sie ein kleines Kind hat, welches sie braucht! (sie erzählte dies lange niemandem).

Nach zehn Tagen war es geschafft, meine Mutter überlebte.

Mit 3 Monaten wurde ich sehr krank, bekam ganz starke Bronchitis, man mußte mich rund um die Uhr tragen, hätte ich eine Lungenentzündung bekommen, wäre es um mich geschehen. Meine Mutter war zu schwach dazu, mein Vater mußte zur Arbeit, so trug mich mein Großvater. Ich glaube, er hat viel an mir gut gemacht, was er bei meiner Mutter versäumte. Jedenfalls entwickelte ich eine große Liebe zu meinem Großvater (ich nannte ihn UNKA, obwohl mir jeder Opa einreden wollte), ich erzog die Familie, daß auch sie diesen Namen annahm.

Weiters war dieses Haus für mich sehr interessant, es hatte viele Geheimnisse, vor allem am Dachboden. Es gab da immer wieder Tabus, über die man nicht reden wollte. Als ich ein gewisses Alter hatte und ich schon einiges selber erforschen konnte, entdeckte ich eine wunderschöne Puppe auf diesem geheimnisvollen Platz, auch echte Zöpfe, Sonnenschirme für ein Kind und eine Lady. Ich brachte dies alles ans Tageslicht, und so erfuhr ich die Wahrheit, daß ich eine Halbschwester hatte und man Vater schon einmal verheiratet war. Jetzt wußte ich auch, wer dieses Mädchen mit den großen traurigen Augen auf dem Bild im Wohnzimmer war. Man erlaubte mir, daß ich mit der Puppe spielen durfte.

Weiters war es auch immer sehr aufregend, als ich die Kinderkrankheiten bekam. Mein UNKA und Papa verhielten sich immer ganz "hysterisch", mein UNKA kam mit Statistiken und Aufzeichnungen und meinte, ich sei die Nachfolgerin von Eva und würde nicht älter als 6 Jahre werden. Ich schlug ihnen aber ein Schnippchen. Die wußten nicht, daß meine starke Widder-Sonne ein Trigon zum Pluto macht.



Ich denke jetzt sollten wir uns die laufenden Transite ansehen und welchen Einfluß dies auf meine Entwicklung hatte. Also mit Geborgenheit, sich sicher fühlen spielte sich nicht viel ab. Immer wieder Transformationen und lernen loszulassen, waren an der Tagesordnung.

Zum Glück bin ich Widder-Sonne, Zwilling-Aszendent und Uranus im 1. Haus, wo ich immer wieder neu beginne, Herausforderungen brauche. Zuviel Alltag wird ja auch langweilig.

Ich danke wirklich für diese Konstellationen.

Der URANUS erreichte September 1958 das IC, mein Großvater war inzwischen verstorben, er war eigentlich noch sehr jung. Normal hat dies nicht so große Auswirkungen. Aber meine Mutter war ein lediges Kind, er hatte meine Mutter zwar als Erbin eingesetzt. Aber kurz vor seinem Tod kam seine Schwester aus dem Ausland, und ohne unser Wissen hatten die eine Testamentsänderung gemacht, obwohl er schon sehr krank war. Und zur damaligen Zeit hatten uneheliche Kinder keine Rechte. Somit erbte meine Mutter seine Haushälfte nicht.

Seine Schwester verkaufte diese Hälfte sofort, und ein Fleischhauer setzte uns seine Mitarbeiter ins Haus, was eigentlich sehr rauhe Kerle waren, und mit Frieden und Harmonie war es somit aus. Daher beschlossen meine Eltern, sich komplett neu anzusiedeln und auch unsere Hälfte, die meinem Vater gehörte, zu verkaufen.

So blieb dann meiner Mutter nichts übrig als wieder arbeiten zu gehen, und ich wurde ab 7 Jahren zum Schlüsselkind. Diese Geborgenheit und Sicherheit war weg. Ich stand alleine auf, zog mich an, ging zur Schule, machte meine Aufgaben etc., da ich keine Großeltern mehr hatte, war ich auf mich gestellt. Aber zum Glück fand ich in der Schule viele Freunde und war dort beliebt. Ich machte nebenbei Musikschule, ging in den Turnverein, war bei der Jungschar, ich lernte leicht, daß ich dies alles ohne Probleme nebenbei machen konnte. Schrieb an Kinderzeitschriften und hatte 15 Brieffreundinnen.

Dadurch war das Leben für mich trotzdem sehr erfreulich.

Auf der anderen Seite erlebte ich auch viele dunkle Stunden. Wenn schwere Gewitter waren, hatte ich furchtbare Ängste, so dass ich mich unter dem Betttuch versteckte. Weiters gab es Feuer, das Nachbarhaus brannte und ich war alleine zu Hause. Die Firma brannte, wo meine Mutter arbeitete, dies möchte ich nicht mehr erleben.

Aber trotz allem, ich schaffte es und wurde eigentlich sehr selbständig dadurch. Im Frühjahr 1963 und Herbst 1963 erreichte der SATURN die 15° Wassermann, wo mein MC steht. Natürlich wird ja auch immer wieder das Quadrat zur Venus aktiviert und auch der Pluto.

Das neue Haus war fertig und der endgültige Abschied vom alten Haus begann, wo ich eigentlich sehr viele schöne Stunden erlebte. Es war ein lachendes und ein weinendes Auge dabei.

Im Herbst 1963 wurde das alte Haus komplett abgerissen und es wurde eine Fleischhauerei dort errichtet. Es ist dort heute sehr viel Tierleid vorhanden. Wenn ich in meinen alten Heimatort zurückkomme und dort vorbeigehe, ist noch immer eine gewisse Wehmut vorhanden.

Es befand sich auch in dieser Zeit NEPTUN im Skorpion und im Quadrat zum Pluto - MC - lC und Opposition VENUS.

Die Auflösung war nicht mehr aufzuhalten.



Jetzt kommen wir in die Zeit von 1976 und 1977, wo SATURN sich in der 2. Dekade vom Löwen befindet und immer wieder IC-Pluto-Venus aktiviert. Saturn hat bei mir auch Verbindung mit dem 5. Haus.

Ich hatte inzwischen einen Skorpion geheiratet. Dann stellt sich auch das Thema Kinder ein, leider nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Da es nicht klappte, wurden Ärzte aufgesucht, man fand zwar nichts. Bei meinem Mann stellte man dann eine Beeinträchtigung fest. Aber dieser Druck, der vor allem von der familiären Seite meines Mannes kam, war enorm groß. Da man es nur mir zuschrieb. Es war eine riesengroße seelische Belastung, und die Beziehung war sehr schwierig.

Das Thema Familiengründung stand unter keinem guten Stern. Man wollte dann alle möglichen Versuche machen, bis wir uns dann doch einig wurden: unter diesen Umständen nicht. Meine Mutter verriet mir später einmal, daß sie sich schwor: ,,Mein Kind soll dies nicht durchmachen, was ich mit dem Thema Geburt erlebte!" Da bei meinen Wurzeln das Thema Kind auch sehr mit Tod belastet ist.

Heute sehe ich dieses Thema anders und kann damit umgehen, obwohl ich bis heute kein Kind in diese Wen gesetzt habe. Ich habe inzwischen viele andere "Kinder". Aber damals war dieser Druck fast unerträglich und ich habe viel geweint.

1978 erreichte dann auch URANUS die mittleren Grade vom SKORPION und es war wieder einmal Veränderung in diesem Bereich angesagt. Mein Mann und ich hatten inzwischen in dem neuen Haus meiner Eltern sich eine Wohnung eingerichtet, alles war fix und fertig.

Mein Mann hatte keine Chance, auf dem Land eine passende Stellung zu kriegen, und auch seine Firma übersiedelte. Also übersiedeln wir und ziehen von unserem Heimatort weg. Auf der anderen Seite freute es mich, da mit URANUS im 1. Haus wurde es mir ja auf dem Land bereits zu langweilig.

Wir zogen also in die Nähe von Wien nach Baden. Ich war eigentlich sehr froh, es kam ein neuer frischer Wind in mein Leben und auch die Kinderthematik war dort leichter zu leben, da ich ein neues Umfeld bekam und auch einen neuen Job.

Aber ganz ohne Aufregung ging es auch hier nicht. Waren gerade übersiedelt und hatte den neuen Job. Da erfuhr ich, daß meine Schilddrüse verrückt spielt und ich sofort operieren sollte. Pluto verletzt genau meine Schilddrüse.

Ich schob es noch vor mich hin. Aber im November 1978 hielt ich es nicht mehr aus, da bekam ich schon Erstickungsanfälle, und Anfang Dezember wurde ich operiert. Ist doch kein Problem, hieß es! Aber ich belehrte sie eines Besseren. Operation gelungen, Patient "tot". Ich bekam plötzlich nach der Operation einen Lungenstillstand, versuchte mir diese Schläuche rauszureissen. Na ja, da kam Abwechslung ins Krankenhaus. Ich selber bekam nichts mit, für mich war eigentlich alles sehr friedlich. Als ich wieder zu mir kam, wunderte ich mich über die vielen Flaschen und warum alle so aus dem Häuschen waren. Aber mit meiner starken Widdersonne und dem Trigon zum Pluto schlug ich Ihnen auch dieses Mal wieder ein Schnippchen.

Transit-Neptun war in dieser Zeit im Quadrat zum Mond und Mondknoten



Das Jahr 1984 wurde wieder turbulent, Saturn war Mitte Skorpion und aktivierte wieder Pluto - IC - MC und Venus.

Mit der Ehe ging es immer weiter abwärts. Die Entfremdung nahm weiter zu. Für einen Widder fürchterlich, wenn alles eingeschlafen ist. Der Druck wurde zu groß und ich zog die Konsequenzen, da von der anderen Seite nichts geändert wurde. Dann handeln WIR!

Herbst 1984 machte ich mich auf den Weg und sah, daß man in Baden nette Eigentumswohnungen baute. Ruck-Zuck war eine gekauft. Auch beruflich konnte ich mich behaupten, ich hatte eine Position, wo ich auf gutem Fundament stand. Der Einsatz lohnte sich.

Weiters reichte ich auch gleichzeitig die Scheidung ein. Dies war im Dezember 1984. Uranus hatte ja auch die 15° Schütze erreicht.

Es war wieder einmal so, daß wir mit der Wohnung fertig waren. Ich nahm nur meine persönlichen Sachen mit und begann wieder mal ganz von vorne. Aber ich war so motiviert und es belebte mich sehr, alles neu zu planen und einzurichten. Weiters ging ich unters "Volk" und es traten viele neue Dus in mein Leben und ich hatte viele neue Freunde und mein Bekanntenkreis vergrößerte sich ungemein.



Ab Frühjahr 1992 hatte SATURN wieder einmal Mitte Wassermann erreicht, jetzt sind doch wieder wichtige Erfahrungen angesagt. Er befindet sich am MC, da muß sich doch was tun?

Es war zurückblickend ein sehr wichtiges Jahr.

1. Ich hatte wieder eine Beziehung. Waren aber noch nicht verheiratet. Die Mutter meines Partners erkrankte sehr schwer. Gerade als er nächsten Tag auf Kur fahren sollte, mußte sie ins Krankenhaus. Ich übernahm die Verantwortung, kümmerte mich um Sie. Besuchte sie jeden Tag auf der lntensivstation und kümmerte mich um Ihre Wohnung.

Sie war das ganze Jahr immer wieder im Krankenhaus. Einmal war er mit Freunden ausgegangen, und gerade da rief das Krankenhaus an: "Wir sollen sofort kommen, mit der Mutter geht es zu Ende". Ich fuhr gleich los und hinterließ ihm eine Nachricht. Sie hatte überlebt, aber bis er kam, war der kritische Kampf bereits vorbei.

Sie war auf der Station, wo die Leute zum Sterben liegen. Wir waren öfters bei Ihr dort, wo ich miterlebte, wie sie in der Nacht die Menschen dann wegbrachten, auch plauderte ich mit Kranken, wo es keine Hoffnungen mehr gab.

Es war ein Jahr wo ich sehr viel Erfahrung mit Tod und Abschiednehmen machte. Saturn ist auch Herr von 8 bei mir.

Seine Mutter starb am 23. Dezember 1992. Durch die Feiertage fand das Begräbnis erst Anfang Jänner 1993 statt. Wir mußten dann auch Ihre Wohnung aufgeben und uns von alten Sachen trennen. Das war, als Saturn das letzte Mal diese Grade aspektierte.

Interessant ist auch noch, daß die letzte Woche vor Ihrem Tod eine komplette Wende Ihres Gesundheitszustandes eintrat, als wenn sie nie krank gewesen wäre. Es gab keine Beschwerden mehr und sie war frisch wie in alten Zeiten. Die Ärzte erklärten, es sei wie ein Wunder. Ich beschäftigte mich damals schon mit Astrologie. Sie nahm mich bei der Hand und sagte: "Die Ärzte sagen, ich bin ein Wunder, aber Du weißt mehr. Du könntest hingehen und Ihnen was sagen." Ich wußte auch von Ihrem Radix her, daß Weihnachten ein kritischer Zeitpunkt ist, obwohl ich ihr gegenüber nie was erwähnte.

Durch den Tod meiner "Schwiegermutter" konnten mein Freund und ich zusammenziehen. Im Jänner suchten wir noch nach einer größeren gemeinsamen Wohnung.

Wir fanden sofort was Passendes. Meine Wohnung war wieder einmal fertig, alles angepaßt vom Tischler. Ich hatte Ruckzuck die passende Käuferin und ich gab wieder mal alles auf.

Aber wie ich merke, es kommt immer wieder sofort was Neues und Passendes auf mich zu und als ich sah, wie das junge Mädchen sich freute über diese schöne Wohnung, war ich sehr glücklich darüber und mein Zwilling-Aszendent hat ja auch immer wieder gerne ein neues Umfeld.

2. Ich hatte mich inzwischen schon sehr für die Astrologie interessiert und machte hier viele Kurse und die Freunde und Bekannten machten die beste Reklame für mich und die Interessenten wurden immer mehr. Ab 1992 begann ich dann, nur mehr halbtags zu arbeiten, und setzte sehr viel Disziplin ein, um mir im astrologischen Bereich ein Fundament aufzubauen

Die Doppelbelastung war manchmal schon sehr hart, aber ich wußte, ich muß hier durch. Hatte sogar im Sommer eine Augenentzündung, wo ich nichts mehr sah und mal Ruhe geben angesagt war und ich Hilfe von Freunden in Anspruch nahm, aber sie waren auf der Stelle da.

Es hatte sich nicht nur viel durch den Tod der Schwiegermutter privat verändert, sondern ich war auch Ende 1992 soweit, daß ich die zusätzliche Büroarbeit aufgeben konnte und ich ein gutes Fundament für die Astrologie geschaffen hatte. Weiters war auch die neue Wohnung größer, wo ich mir ein schönes Büro eingerichtet habe. Mein Freund und ich konnten einen schönen Neustart beginnen.

Inzwischen sind wir seit 4 Jahren verheiratet und er hat mich bei meinen Bemühungen sehr unterstützt (Er ist ein gemütlicher Stier-Aszendent (Skorpion kannten wir ja schon).

Der nächste Schritt ist im Jahre 1999: URANUS und SATURN aktivieren wieder diese Konstellation. Im Hinterstübchen kann ich mir schon vorstellen, was sein könnte, aber ich will dem nicht vorgreifen. Berichte dann gerne was kommt.

Ich habe immer wieder vieles hinter mir gelassen und nur die persönlichen Sachen mitgenommen. Wenn ich aber zurückblicke: Es ging immer wieder vorwärts und ich habe wieder was neues bekommen und bin eigentlich sehr gereift, habe wichtige Erfahrungen gemacht und es wurde sehr positiv für mich.

Auch das Thema Familie und Kinder hat heute eine ganz andere Bedeutung. Ich habe sehr viele Klienten und viele davon sind heute gute Freunde geworden. Weiters habe ich in Bad Vöslau einen Kreis aufgebaut, wo das Interesse an Astrologie sehr groß ist und ich mein Wissen gerne weitergebe und unsere Zusammenkünfte sind so fröhlich. Die Leute verstehen Ihre Lernthematiken besser und können mit vielen Dingen positiver umgehen.

Ich habe heute eine wunderbare Freundesfamilie, und ich kann sie gut motivieren und anspornen. Ohne, daß ich mal was erwähnte, kam die Aussage: "Du bist wie unsere Mutter." Ich habe viele Freunde aus dem Ausland, die sich in Österreich niederließen und die Ihre leibliche Mutter nicht in der Nähe haben.

Ich bin wirklich sehr dankbar, daß ich auf die Astrologie gestoßen bin. Sie machte mir soviel bewußt, und ich kann mit vielen Dingen besser umgehen. Mit der Astrologie habe ich auch das Thema Kinder lösen können, was vorher doch eine Belastung war.

Ich danke wirklich, daß ich so eine schöne Aufgabe bekommen habe.

Herta Maria, 4.4.1951, 8 18 Uhr in Scheibbs / A