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Astrologie - Lexikon

 

 

Copyright Anita Cortesi


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Gregorianische Kalender
 

Im Mittelalter wurde der noch heute gültige Gregorianische Kalender eingeführt, der eine bessere Anpassung des Kalenders an den Lauf der Sonne mit sich brachte. Eine päpstliche Bulle befahl seinerzeit, daß die Zeitzählung am 5.10.1582 auf den 15.10.1582 überzugehen habe. Dies geschah zunächst nur in Spanien, Portugal und fast allen Staaten Italiens. Die anderen Länder folgten teilweise mit erheblicher Verzögerung:

·    Frankreich, Holland, Brabant, Flandern und der Hennegau im Dezember 1582.
·    Die meisten katholischen Länder Deutschlands (u.a. die Lausitz, Böhmen, Schlesien, Westfalen) ab 1583.
·    Die katholischen Kantone der Schweiz (ohne Wallis, hier erst 1612) ab 1584
·    Ungarn und Siebenbürgen ab 1587
·    Großbritannien ab 1752
·    Schweden ab 1753
·    Frankreich ab 1.1.1806 (vorher Kalender der ersten französischen Republik)
·    Rußland, Griechenland, Rumänien und Bulgarien ab 1914
·    Die Türkei ab 1927
·   

WICHTIG: die protestantischen Gebiete Deutschlands schlossen sich erst im Jahre 1700 durch Umstellung vom 18.2. auf den 1.3. an. Erst ab 1775 übernahmen sie auch die Regelung der Feiertage (auf Veranlassung von Friedrich d. Großem). Zur gleichen Zeit folgten die meisten protestantischen Orte der Schweiz.

Durch die unterschiedliche Zeitrechnung bestehen folgende Differenzen zwischen dem Gregorianischem und dem Julianischen Kalender:

·    Übergang vom 5.10. auf den 15.10.1582: 10 Tage
·    ab dem 1.1.1701: 11 Tage
·    ab dem 1.1.1801: 12 Tage
·    ab dem 1.1.1901: 13 Tage

Quelle: Der Große Brockhaus, Handbuch des Wissens in 20 Bänden, F.U. Brockhaus, Leipzig, 1931, 9. Band, Seite 580, übernommen aus dem Handbuch von Galiastro, der astrologischen Software


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