| 1. |
Lebensfreundlichkeit und Liebesfreundlichkeit,
d.h. Achtung, Wertschätzung, Mitgefühl, Wohlwollen, Herzensgüte, Lebensfreude für sich
selbst, andere Lebewesen, den Kosmos. (Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.) |
| 2. |
Glücklich sein und die Lebensfreude fördern,
bei sich selbst und den "Nächsten", z.B. Mitmenschen, Tieren, Pflanzen und der
Umgebung. |
| 3. |
Wahrhaftigkeit (Ehrlichkeit): wohlwollend und
einfühlsam |
| 4. |
Nachdenken über:
| a) |
Wissenschaftlich nachprüfbare Tatsachen. |
| b) |
Objektive Wahrnehmungen und Konventionen,
nachprüfbar durch jeden Menschen. |
| c) |
Subjektive Wahrnehmung bei der ich mich um
Ehrlichkeit und Genauigkeit bemühe. |
| d) |
Spirituelle und archetypische Erfahrungen. |
| e) |
Heilige Schriften, Legenden und Märchen, die
wichtige Botschaften für mich enthalten können. |
| f) |
Wahrnehmungs- und Erinnerungstäuschungen. |
| g) |
Manipulative Suggestionen, die mein Denken und
Fühlen beeinflussen. |
| h) |
Lügen und Verdrängungen, individuell und
kollektiv. |
| i) |
Individuelle und kollektive Projektionen von
Sehnsüchten, Stärken, Schwächen, Lügen, Verdrängungen, auf Idole aus Medien, Politik,
Religion, Sport, Kultur, etc. |
|
| 5. |
Menschlichkeit: Verhalte Dich so, wie Du von
andern behandelt werden möchtest. Oder: Was Du nicht willst das man Dir tu, das füge
keinem andern zu. |
| 6. |
Dialogsfreude und Konfliktfähigkeit |
| 7. |
Wir können beide voneinander lernen, so lange
wir nicht vergessen, dass es nicht so sehr darauf ankommt, wer recht behält, als vielmehr
darauf, sich näher zu kommen. (Frei nach Karl R. Popper) |
| 8. |
Toleranz: Seine eigenen Erkenntnisse und
wissenschaftliche, ideologische, politische und religiöse Überzeugungen und Wahrheiten
als entwicklungsfähig ansehen. |
| 9. |
Glaubenssätze und ethische Wegweiser sind
für mich unerlässliche Hypothesen, die in der Praxis erprobt, angepasst oder widerlegt
werden. |
| 10. |
Toleranz und Differenzverträglichkeit
gegenüber Andersdenkenden, gegenüber Religionen, politischen Parteien, ökonomischen
Anschauungen, etc, in der Hoffnung, dass sie:
a) sich bemühen dialogsfähig zu sein,
b) sich nicht als "allein-seligmachend" betrachten,
c) ihre Macht nicht missbrauchen. |
| 11. |
Partnerschaft: Partnerschaftliche,
einfühlsame Beziehungen zu anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, der Erde; frei von
Domination, Machtmissbrauch, Machtspielchen, "teile und herrsche" Praktiken. |
| 12. |
Treue in der sexuellen Liebe. |
| 13. |
Achtung und Wertschätzung der eigenen Grenzen
und der Grenzen des Andern. |
| 14. |
Bereitschaft, die eigenen Schwächen und
Fehler anzunehmen, wohlwollend damit zu arbeiten und daraus zu lernen. |
| 15. |
Bereitschaft zu lebenslanger Entwicklung. |
| 16. |
Bereitschaft, sich mit der gegenwärtigen und
vergangenen Geschichte der Menschheit zu beschäftigen und daraus zu lernen. |
| 17. |
Bereitschaft zu Phantasie, zum Staunen, zu
Kreativität, zum Sich-Selbst-Sein. |
| 18. |
Eine ganzheitliche Ausrichtung auf das
Wesentliche: Eine Ausrichtung in der z.B. Materie und Geist lebensfreudig zusammenwirken,
möglichst frei von selbstsüchtigen, exklusiven Abspaltungen. |
| 19. |
"Sein" (innere Werte),
"Haben" (äussere Werte) und "Tun" in einem
partnerschaftlich-dynamischen und glückseligen Gleichgewicht halten und leben (mit dem
Mut, sich selber treu zu sein und seinen charakterlich bedingten Hauptakzent zu leben). |
| 20. |
Mündig sein, d.h. die Verantwortung für sein
Leben übernehmen im Sinne von folgendem Gebet: (nach Reinhold Niebuhr)
Ganzheit / Gott, gib mir den Mut, zu ändern, was ich jetzt ändern kann.
Gib mir die Gelassenheit, anzunehmen, was ich momentan nicht ändern kann.
Und gib mir die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden. |
| 21. |
Wahrnehmen und verdrängungesfreier, gesunder
Zugang zum: Überbewussten (Intuition), zur Herzensgüte, zu den Gefühlen, dem Instinkt,
zum Unterbewussten. Handeln, wenn mein Herz" und mein gesunder Menschenverstand
Ja" dazu sagen. |
| 22. |
Dankbarkeit für die vielen kleinen und
grossen Geschenke, die jeder Tag für uns bereit hält. Dankbar sein für die Blume am
Wegrand, die Natur, die Mitmenschen, dass es uns gibt. |
Oscar Lässer

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