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Astrologie - Lexikon

 

 

Copyright Anita Cortesi


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ayanamsa
 

Das Ayanamsa ist ein Begriff aus der indischen Astrologie und bezeichnet die Differenz zwischen dem Frühlingspunkt (0° Widder im Tierkreis) und dem Beginn der Fixsternbildes Widder. Diese Differenz nimmt aufgrund der Präzessionsbewegung der Erdachse um ca. 30° pro 2000 Jahre zu.

Die westliche Astrologie arbeitet mit dem Tierkreis, die indische Astrologie, die ein völlig anderes System ist, mit den Fixsternbildern. Das Ayanamsa ist der "Umrechnungsfaktor" vom einen System ins andere.

Da sich der Anfangspunkt des Fixsternbildes Widder nicht genau definieren lässt, gibt es unterschiedliche Ayanamsas.

Die in der indischen Astrologie gebräuchlichsten sind für den 1. Januar 1950:
Lahiri : 23° 9'
Raman: 21° 42'
Fagan-Bradley. 24° 2'

Lahiri-Ayanamsa
für 1. Januar 1900: 22° 27' 59''
für 1. Januar 1940: 23° 1' 21''
für  1. Januar 1980: 23° 34' 31''

Das Ayanamsa wird von den in der westlichen Astrologie gebräuchlichen Tierkreisgraden abgezogen und ergibt die Position in den Fixsternbildern.

Beispiel: Wer am 1. Oktober Geburtstag hat, in dessen westlichem Horoskop steht die Sonne auf ungefähr 8° Waage im Tierkreis. Die Fixsternposition der Sonne beträgt ca. 23° weniger, also ca. 15° im Fixsternbild Jungfrau.


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