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Astrologie - Lexikon |
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Domizil, Exil, Erhöhung
und Fall Diese Begriffe stammen aus der klassischen Astrologie und sagen etwas darüber aus, wie gut sich ein Planet in einem Tierkreiszeichen entfalten kann. Das Modell ist zu einer Zeit entstanden, zu der man erst die Planeten bis und mit Saturn kannte.
Als die transsaturnischen Planeten Uranus, Neptun und Pluto entdeckt und in die Astrologie integriert wurde, ordnete man sie wie folgt in das alte Modell ein:
Planeten im Domizil sind zugleich auch Zeichenherrscher. Sie sind in ihrem eigenen Zeichen oder "heimatland". Die Zeichenqualität wirkt unterstützend, und so können sie sich sehr gut entfalten. Im Exil ist ein Planet, wenn er im Zeichen steht, dass seinem Domizil-Zeichen gegenübersteht. Diese Zeichenqualität entspricht dem Planeten nicht, ja behindert ihn sogar in seinem Selbstausdruck. Ein Planet im Exil hat somit eine gewisse Schwäche. Ein Planet in Erhöhung ist in einem Zeichen, das zwar den Planeten nicht direkt unterstützt, ihm aber wohlwollend gegenübersteht. Die Zeichenqualitäten sind "gute Freunde". Der Planet kann sich zum Ausdruck bringen und erlebt wohlwollende Akzeptanz. Im Fall ist ein Planet, wenn er dem Erhöhungs-Zeichen gegenübersteht. Der Planet ist in einem Zeichen mit fremden Zeichenqualitäten, die ihm den Selbstausdruck erschweren. Abgesehen von Sonne und Mond haben die Planeten des alten Systems zwei Domizile und zwei Exile, eines in einem Yin-Zeichen und eines in einem Yang-Zeichen. |