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Astrologie - Lexikon |
Copyright Anita Cortesi |
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Was ist eine Sonnenfinsternis? Eine Sonnenfinsternis entsteht dann, wenn sich der Mond aus der Sicht der Erde vor die Sonne schiebt und diese ganz oder teilweise verdeckt. Die Voraussetzungen dafür sind zweimal jährlich gegeben (wenn sich die Sonne und der Mond in der Nähe der Schnittgeraden der Ekliptik mit der Mondumlaufbahn befinden).
Der Mond ist zwar viel kleiner als die Sonne. Aber er steht der Erde auch viel näher. Aus diesem Grund erscheinen uns Sonne und Mond am Himmel als ungefähr gleich grosse Scheiben. Der Mond kann die Sonne "verdecken", vorausgesetzt, er tritt genau in die Blickrichtung des Beobachters zur Sonne. Dies kommt nur gelegentlich und immer nur sehr kurzfristig vor. Eine totale Sonnenfinsternis dauert nie länger als 8 Minuten. Sie kann nur ca. 250 km breit sein. Da sich Erde und Mond bewegen, wandert der kreisförmige Kernschatten der Sonnenfinsternis über die Erdoberfläche. Es entsteht eine Art "Band", die sogenannte Totalitätszone. Zu einer totalen Sonnenfinsternis kommt es durchschnittlich ungefähr alle zwei Jahre irgendwo auf der Welt. Diesmal wird das eindrückliche Naturschauspiel am 11. August in Mitteleuropa zu beobachten sein. In Süddeutschland schiebt sich die Scheibe des Mondes kurz vor Mittag vor die Sonne. Die totale Finsternis dauert ca. 2 Minuten. Dabei soll es so dunkel werden, dass man die Sterne am Himmel leuchten sieht. Der Kernschatten des Mondes rast mit ungefähr 2500 km/h über Süddeutschland. Die letzte totale Sonnenfinsternis in Mitteleuropa war vor 112 Jahren, die nächste wird in 136 Jahren sein. Das Sonnenfinsternis-Horoskop vom 11. August 1999 |